Besonders
elektrosensible Menschen leiden unter dieser Belastung. Laut einer Studie sind
rund zwanzig Prozent der Salzburgerinnen und Salzburger dieser Gruppe zuzurechnen.
Die möglichen Gesundheitsfolgen können fatal sein: Müdigkeit, Schlafstörungen,
Depression, Herzrhythmusstörungen, Leukämie, Hirntumore und andere Krebserkrankungen
sind nur ein Auszug aus der Liste der möglichen Folgen. Trotz der vermuteten
gesundheitlichen Risken wurden europaweit erst drei Studien erarbeitet. Alle haben
erbracht, dass Mobilfunk nicht nur bei Elektrosensible negative Auswirkungen haben
kann. Auch wenn die gesetzlichen Bestimmungen vom Bund erlassen
werden und sehr mangelhaft sind, können sich Betroffenen u.a. durch bauliche
Maßnahmen, besondere Anstriche oder die Verlegung des Schlafplatzes vor
unerwünschter Strahlung schützen. Handys sollten nur für dringende
Gespräche und dann nicht in Fahrzeugen benutzt. Kinder und Jugendliche unter
16 Jahre sollten mit Handys nicht telefonieren. Schnurlostelefone nach DECT-Standard
sollten überhaupt nicht zum Einsatz kommen. |
Messungen
ergaben vielfach erhöhte Werte Bei Elektro-Magnetfeld-Messungen
(EMF) im März 2004 in Bischofshofen wurden die vier GSM-Anbieter Mobilkom,
T-Mobile, Tele.Ring und Connect genauer unter die Lupe genommen. Gemessen wurde
an 25 Punkte. In allen Ortsteilen konnten teilweise leicht überhöhte
Werte festgestellt werden. | |