| Naturfreunde
Bischofshofen |  |
| Anton-Proksch-Haus (Bild: Naturfreunde) |
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Zur Geschichte |
Nach der Gründung
der Ortgruppe der "Naturfreunde Bischofshofen" im Jahr 1920 wurden als
passende Unterkünfte für die Vereinsmitglieder im Jahr 1921 die Hoferhütte
am Grießenkar in Flachau sowie die Grundalm, Moarhofalm, Schipplhütte
und Dornalm am Ladenberg in Werfenweng gefunden. 1929 konnte das vereinseigene
Grießenkarhaus mit siebzig Lagerplätzen eröffnet werden. Bereits
1934 jedoch wurde nach Auflösung der "Naturfreunde" auf Grund der
politischen Verhältnisse auch das Grießenkarhaus beschlagnahmt. Ab
1938 diente es als Jugendherberge und wurde im Jahr 1949 wieder an die ein Jahr
zuvor reaktivierten Naturfreunde Bischofshofen rückübereignet. Mit der
Errichtung des Anton-Proksch-Hauses von 1961 bis 1963 hatte die Dornalm
als Stützpunkt ausgedient. Ab diesem Zeitpunkt wurde auf die qualitative
Verbesserung der beiden Vereinshäuser verstärkt Augenmerk geschenkt. Aber
auch die einzelnen Sparten des Vereines wurden immer mehr ausgebaut und erweitert,
wie Wandern, Reisen, Bergsteigen, Sportgymnastik, Langsamlauftreff und Jugendgruppe,
Berglauf, Mountainbiking und vor allem der Wintersport, sowohl für Langläufer
als auch für alpine Pistenfahrer oder für Skitourengeher. Besonders
die 1958 gegründete Fotogruppe entwickelte sich zu einem wichtigen
Zweig des Vereinslebens. Auch die seit 1959 bestehende Rodlergruppe konnte
nationale und internationale Erfolge erzielen, wie z.B. die Teilnahme von Margit
Graf und Antonia Mayr an den 12. Olympischen Winterspielen in Innsbruck. Erschüttert
wurde die jüngste Vereinsgeschichte am 16. Mai 1998, als das 1.600 Meter
hoch liegende Anton-Proksch-Haus durch Brandstiftung zerstört wurde. Am 24.
August 1998 wurde mit dem Wiederaufbau mit einem Aufwand von 8 Millionen Schilling
(€ 581.382) begonnen und bis zum Beginn der Wintersaison fertiggestellt. |
| Ortsgruppe
Bischofshofen auf einen Blick |
Gründung: Naturfreundegruppe Österreich im Jahr
1896, Ortsgruppe Bischofshofen im Jahr 1920 Gründer: Anton Haidrich
Ziele: Naturerlebnisse vermitteln, den Gemeinschaftsgeist fördern,
zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung beitragen und die Tradition als alpiner
Verein fortsetzen. Zeit seines Bestehens verstand sich der Verein als eine gemeinnützige,
eigenständige Kultur- und Freizeitorganisation, ohne Streben nach Gewinn.
Sektionen: Wintersport, Rodeln, Wandern, Jugendgruppe, Fotogruppe Mitglieder:
ca. 600 Obmänner: Alois Toferer (1921-1927), Hans Dornauer (1928-1934),
Bürgermeister Karl Emhart (1946-1959), Ludwig Pichler (1959), Albin Scheuringer
(1960-1963), Sepp Kert (1964-1992), Herbet Lindmoser (1992-2001), Mag. Martin
Nowak (seit 2001) Unterkunft heute: Raum im neuen Feuerwehrhaus
Besonderheiten: zweimal pro Jahr erscheint ein Programmheft mit umfangreichem
Ausbildungs- und Freizeitangebot | |